Noahs Neue Arche

Das Oral History Theater von Dan Wiener ist am 28.11.2020 wegen der geltenden COVID-19-Einschränkungen vor nur 15 Zuschauern uraufgeführt worden. Alle, die nicht dabei sein konnten, finden hier eine Videoversion der Première in Basel:

Danke der Isaac Dreyfus Bernheim Stiftung für die Unterstützung der Videoaufnahmen.

Zum Inhalt:

Am Anfang standen Interviews mit Jüdinnen und Juden in Basel. Warum gerade diese Wahl? Weil es als Teil einer oft vertriebenen Randgruppe einfach wäre sich anzupassen. Weil die jüdische Religion mehr als bei anderen auch als ethnische Zugehörigkeit angesehen wird. (Ist die Mutter jüdisch, ist es das Kind auch). Und weil die Ausgestaltung des religiösen Lebens stark an Wissen, Regeln und Rituale gebunden ist. Darum ist das auf der Suche nach der Bedeutung des freien Willens ein ideales Beispiel. Aber eben nur ein Beispiel, das auch auf Andere übertragbar ist.

Die Hauptfrage, um die es in diesem Projekt geht, geht über das Judentum hinaus: Was ist Dir besonders wichtig? Was von Deinem Leben entscheidest Du nach Deinem freien Willen? Und was tust Du, weil Du denkst, dass Du es tun musst? Und was tust Du, ohne dass Du es merkst auf Grund von alten Mustern?

25 Interviews wurden zu 12 Figuren literarisch verdichtet. Diese 12 Figuren, Frauen, Männer, alt, jung, religiös und nicht religiös stehen im Dialog mit Noah, der fragt und ergänzt. Im zweiten Teil sollen ein Podium das Gesehene weiter reflektieren und Brücken zu weiteren Menschen bauen.

Konzept und Text: Dan Wiener

Noah – Dan Wiener

Die Video-Interviews werden gesprochen von: 

Roberto Bargellini, Judith Cuénod, Jeroen Engelsman, Peter Fischli, Dagny Gioulami, Eleni Haupt, Aaron Hitz, Marion Kaune, Christoph Künzler, Dani Mangisch, Markus Mathis, Nicole Tobler.

Live-Musik: Michal Lewkowicz, Christian Rombach, Dan Wiener 

Video Interviews: fadeout (www.fadeout.ch)

Video Stück: Jonas Grieder (www.jonasgrieder.ch)

Foto: Alexander Preobrajenskij 

Grafik: Zoé Hall 

Moderation des Forums im zweiten Teil: Felix Schneider 

Diese Produktion wird unterstützt von: 

Swisslos Fonds BS

Isaac Dreyfus Bernheim Stiftung

Ernst Göhner Stiftung

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