Das Postmeistermärchen

Das Postmeistermärchen

Eine Geschichte in Theater, Puppenspiel und Klaviermusik nach Karel Capek
Für Menschen ab 7 in der Bearbeitung von Dan Wiener und Maria Thorgevsky
Mit Maria Thorgevsky, Denise Frey und Dan Wiener
Bühnenbild: Konstantin Frey & Maksa
Puppen: Denise und Konstantin Frey
Regie: Christoph Haering

Karel Capek liebte es, in seinen Märchen ganz gewöhnliche Menschen in ganz ungewöhnliche Situationen zu bringen. So auch Pan Kolbaba, ein ganz gewöhnlicher Briefträger, der täglich 29735 Schritte geht um seine Post zu verteilen (8249 Treppenstufen nicht miteingerechnet). Und wenn er nicht eines Tages erschöpft im Postamt eingeschlafen wäre und so die Postwichte kennengelernt hätte, die jede Nacht die Schliessungszeiten der Postämter ausnutzen, um mit Briefen Karten zu spielen und den Leim zu lecken, dann wäre der heisse Liebesbrief und Heiratsantrag des Chauffeurs Frantik an seine geliebte Marenka wohl auf der Post liegengeblieben, denn der Brief war weder mit einer Adresse, noch mit einer Marke versehen, so verliebt ist Frantik! Dann würde die Geschichte aber nur der „Postmeister" heissen, und wäre hier zu Ende.
Da aber die Postwichte spüren, wieviel ein Brief wert ist (eine Rechnung ist eiskalt, ein interessanter persönlicher Brief ist schon wärmer, und der Liebesbrief von Frantik erst...), nimmt das Märchen seinen Lauf: Die Wichte überzeugen den pflichbewussten Pan Kolbaba für diesen Brief alles stehen und liegen zu lassen, und sich auf den Weg zu machen.

Première: 10. März 1993 im Vorstadt-Theater Basel

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