Mountains...

...don't move, do they?

Volksmusik aus den Alpen und den Karpaten begleiten eine Erzählung von Dan Wiener vor der Kulisse bewegter Berge

Konzept, Erzählung und Musik: Dan Wiener
Gestaltung Projektion: Rolf Derrer und voltaposse (Lukas Hodel, Christian Kohne und Steffen Blunk)
Technik: Michel Güntert (Allesmachbar GmbH)
Mit Martina Bovet (Gesang), Karel Boeschoten (Violine), Christoph Mächler (Kontrabass), Sergej Simbirev (Akkordeon) und Dan Wiener

Dan Wiener erzählt mit dem Musik-Ensemble „wildflysch" eine von vielen Schweizer Emigrationsgeschichten des 19. Jahrhunderts.
Die Musik begleitet einen Jungen, der 1852 in der Hungersnot zu Fuss aus den Schweizer Alpen bis in die Karpaten auswandert.
Die Kulisse bilden Bergbilder, die sich langsam mitbewegen und Zeuge einer bewegenden Geschichte sind.
„Mountains don‘t move, do they?" ist eine internationale (daher der englische Titel) und gleichzeitig sehr schweizerische Produktion.

Die drei Elemente: Erzählung, Musik und Bild verbinden sich zu einem packenden Ganzen: Konzert, Theater und Film in Einem.

"wildflysch" ist nicht nur eine geologische Gesteinsformation, bei der an Rändern tektonischer Platten unterschiedliche Gesteine wild durcheinander gemischt werden, sondern auch der Name dieses ebenso wild gemischten wie interessanten neuen Schweizer Musikensembles.

Pressestimmen:

1852, Hungersnot. Eine halbe Million Schweizer flüchtet vor Armut und Hunger ins Ausland - so auch ein kleiner Junge aus den Bergen: Er, der im harten Winter seinen Vater verloren hat, bricht auf und durchquert die Alpen zu Fuss, wandert immer weiter nach Osten, um schliesslich in den Karpaten eine neue Heimat zu finden. Er lernt Sitten und Sprache, wird Vater und Grossvater. Die Schweiz mag für ihn nur mehr blasse Erinnerung sein - ein Lied jedoch ist ihm geblieben. Ein Lied, das 100 Jahre später den Weg zurück in die Schweizer Berge findet - im «Gepäck» eines kleinen Mädchens, das aufbricht, eine neue Heimat zu finden...Eine von vielen Emigrationsgeschichten ist es, die Dan Wiener als roten Faden durch «Mountains don't move, do they» legt. Eine Geschichte, die durch ihre Einfachkeit besticht und das Publikum immer wieder rasten lässt: Rasten, um den Blick über Berggipfel schweifen zu lassen, hinter denen nicht nur der kleine Junge Heimat vermutet; rasten, um sich den mal sehnsüchtig-traurig, mal lebenshungrig-fröhlichen Liedern und Klängen von «Wildflysch» hinzugeben. Diese Lieder - zum Teil sind es Eigenkompositionen von Dan Wiener - finden sich auf der vorliegenden CD: Volkslieder aus den Schweizer Bergen, solche aus den Karpaten, allesamt reich an Geschichten, an Emotionen - an Leben. Einem langen beschwerlichen Fussmarsch durch die Berge folgt so hundertfünfzig Jahre später eine kurzweilige und beschwingte Reise durch die musikalische Landschaft der Alpen. Eine Reise mit «Wildflysch», einer neuen Formation, die mit ihrer Virtuosität und Interpretationskraft aufzeigt: Sie bewegen sich doch, die Berge.» I. Raschle

"Auf der Bühne wird erzählt, gesungen, musiziert, aber nicht gespielt, die Bilder dahinter wechseln langsam, das Stück ist von karger Einfachheit - und dabei ergreifend schön..." BaZ

"Die neue Produktion von Dan Wiener ist eine Hommage an die Berge, eine Geschichte über Generationen, kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten, erzählt durch mitreissende Musik, Bilder und Worte." bz

„Wildflysch trägt die Geschichte mit ihrer virtuosen, ausdrucksstarken Musik und gibt der Geschichte Nachdruck und Raum für die Fantasie..." AZ

„Durch die projizierten Bergbilder entsteht mehr als nur eine Illustration: Rolf Derrer und voltaposse (Lukas Hodel, Christian Kohne und Steffen Blunk) haben bewegte Bilder gestaltet, die die Geschichte emotional begleiten, den Horizont öffnen und der Geschichte jenseits der üblichen Genres von Musik, Theater, Kunst oder Literatur eine neue Dimension verleihen..." ZO

 

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