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Samstag, 16. September 2017, 19:30 h
philosophe.ch, 8157 Dielsdorf, Regensbergstrasse 26
Reservationen: Tel. 076 343 32 82

Die Schweizer identifizieren sich gerne mit ihren Bergen:

Fest, unverrückbar, stolz und schön.

Viele vergessen dabei, dass die Berge früher vor allem als ein Hindernis und Mühsal angesehen wurden. Das Leben war hart und die Bergler meist sehr arm. Deshalb kennt die Schweiz auch eine lange Tradition der Emigration:

Missernten, Hungersnöte, Religionskonflikte und politische Wirren brachten allein im 19. Jahrhundert eine halbe Million Schweizer dazu, alles liegen zu lassen und in der Ferne eine neue Heimat zu suchen.

In dieser Geschichte von Dan Wiener begleiten wir einen Jungen, dessen Familie im Winter 1852 verhungert war, auf seinem Weg:

„Über alli Bärge, uuf und drvo!“

Dan Wiener mischt in diesem Programm alte traditionelle Volkslieder mit Neuen, die er speziell für dieses Programm geschrieben hat. Die Musik begleitet die Erzählung von den Berner Alpen ostwärts bis in die Karpaten nicht nur geographisch, sondern auch in der Stimmung des Auswanderers: Zwischen Hoffnung und Verzweiflung bis zum überraschenden Schluss und Happy End.

Maria Thorgevsky hat die huzulischen Volkslieder in das 
Programm eingebracht. Die beiden hervorragenden Musiker Karel Boeschoten (Geige) und Sergej Simbirev (Akkordeon),
mit denen Thorgevsky & Wiener schon seit Jahren in unterschied-
lichen Produktionen zusammen gearbeitet haben, komplettieren das internationale Ensemble.

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Ein Hörspiel für Kinder auf Radio SRF1

In den Glarner Bergen gibt es noch viele Riesen! Und nicht nur das. Die Berge selbst seien Riesenriesen und die Bergspitzen ihre Zipfelmützen. Das sagt Grossmutter Martina. Sie ist etwas grösser als alle anderen Leute – darum heisst sie ja auch Gross-mutter. Und die Leute sagen, sie spinnt, weil sie mit dem Wasser, den Bäumen und den Bergen spricht.

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Wir spielen am 11. und 12. Juli Tejbele auf Russisch in St. Petersburg. Wir spielen im "Internjornyj teatr" am Nevskij Prospekt 104 statt. Am 13. Juli gibt es eine geschlossene Zusatzvorstellung.

 

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Das Echo auf unsere bisherigen Aufführungen war sehr erfreulich!

Hier die Reaktionen

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Kürzlich hatte ich Geburtstag. Nicht zum ersten Mal. Aber auch wenn ich dieses Jubiläum jetzt schon über 50 Mal gefeiert habe, kommt nach wie vor keine Routine auf. Ich mag es immer wieder neu.

Meine Theaterbesuche habe ich nicht gezählt. Es sind viel mehr als 50 oder 500, die eigenen Auftritte, die wahrscheinlich auch in die Tausende gehen, nicht mitgezählt.

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Ein Theaterstück von Dan Wiener, das zwar voll im Trend wäre, von dem wir aber hoffen, dass es nie aufgeführt werden wird!

Der Fachausschuss für Tanz und Theater der Kantone BL und BS wollte unsere Jubiläumsproduktion „Tejbele“ nicht unterstützen. Die Produktion sei inhaltlich und dramaturgisch  zu wenig gut, hiess der Bescheid.

Ich wollte genauer wissen, was dahinter steckt. Als Test, was dem Fachausschuss dramaturgisch und inhaltlich gefällt, habe mich hingesetzt und innerhalb von zwei Tagen ein neues Stück und ein neues Gesuch geschrieben und eingereicht.

In dieses Stück habe ich alles eingebaut, was ich an vielen Theaterstücken, die ich in den letzten Jahren gesehen habe, gehasst habe:

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«Божественная» Каллас

1. Act online

2. Act online

Постановка рассказывает о полной драматизма судьбе оперной певицы, которая стала легендой ещё при жизни. За титул «Королева Оперной сцены» и эпитет «Божественная» Каллас пришлось заплатить высокую цену. Всю жизнь её преследовали зависть коллег по сцене, предательство близких людей, непостоянство избалованной оперной публики, назойливые вопросы бестактных журналистов. Всю жизнь ей приходилось защищаться от досужих вымыслов, откровенной клеветы и несправедливых обвинений. Борьба ожесточила её, измотала физически и духовно. Защищаясь, она совершала ошибки, порой была жестока и несправедлива к родным, нетерпима к соратникам по сцене, чересчур требовательна к поклонникам. Подлинной трагедией для певицы стала утрата голоса. Творческой жизни пришел конец, а личная жизнь не сложилась.

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Ich war in Edinburgh am wahrscheinlich grössten Theater- bzw. "art-festival" der Welt. Und wieder einmal war ich fasziniert und schockiert zugleich, wieviele Veranstaltungen gleichzeitig ihr Publikum suchen. In dieser Überfülle an Flugblättern, Plakaten, Kulturinfos und Mailings sind erst einmal nur schrille Töne zu hören. Feinere Zwischentöne haben keine Chance. Deshalb ist der über 100-seitige Fringe-Katalog vor allem mit Comedy belegt. Wobei es immer noch so viele Theater-Produktionen gibt, dass auch ein grosses Theater in 10 Spielzeiten mengenmässig nicht mitkäme.

Sollte weniger angeboten werden?

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