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Text und Regie: Maria Thorgevsky

Am 9. April 1917 bestieg Lenin mit einer Gruppe von Mitstreitern in Zürich den Zug, um in Petrograd die Umwandlung der bürgerlichen in eine sozialistische Revolution zu forcieren und die provisorische Regierung zu stürzen.

In Zusammenarbeit mit den Lehrstühlen für osteuropäische Geschichte der Universitäten Basel, Bern und Zürich nimmt das Theaterensemble Thorgevsky & Wiener diese historische Begebenheit zum Anlass, um hundert Jahre später Lenin, sein Umfel dund die folgenreiche Fahrt im «plombierten Waggon» szenisch zu durchleuchten.

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Gleich nach dem Neuen Jahr gibt es eine der seltenen Gelegenheiten unsere Jubiläumsproduktion zu sehen:
Tejbele (Täubchen) nach I.B. Singer
von und mit Maria Thorgevsky und Dan Wiener

am 7. Januar 2017 im Phönix-Theater in Steckborn (TG) um 19:30 Uhr

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Tejbele lebt ein unspektakuläres Leben im Stedtl. Ihr Mann geht eines Tages für immer weg, aber da er noch lebt, kann sie nicht wieder heiraten. Ihre grosse Sehnsucht nach Liebe und Zärtlichkeit bleibt unerfüllt. Der einzige Ausweg liegt für sie in der Phantasie und der Spiritualität.

Diese Sehnsucht nützt der Hilfslehrer Alchonon schamlos aus, als er sich als Dämon ausgibt, um von Tejbele Besitz zu nehmen. Der kümmerliche Nichtsnutz entwickelt als Dämon ungeahnte Kräfte. Was als Betrug beginnt, wandelt sich immer mehr zu einer wahren Liebesgeschichte, leidenschaftlich handfest, leicht und unbekümmert, doch stets auf die von Alchonon geschaffene Phantasiewelt beschränkt.

Was ist das wahre Leben? Das „normale" für alle sichtbare Leben, oder das verborgene Leben unserer Wünsche und Vorstellungen? Und kann dieses verborgene Leben einen Moment überdauern? Und kann die eine ohne die andere Welt bestehen?

Maria Thorgevsky und Dan Wiener entwickeln, wie schon bei „75 000" nach Sholem Alejchem, nicht nur eine neue Übersetzung eines jiddischen Stoffes, sondern auch eine eigene neue Umsetzung der literarischen Urfassung. Mit einfachsten Mitteln und viel Musikalität wird Tejbeles erstaunliche und emotional berührende Geschichte auf der Bühne erlebbar.

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In den Glarner Bergen gibt es noch viele Riesen! Und nicht nur das, die Berge selbst seien Riesenriesen und die Bergspitzen ihre Zipfelmützen. Das sagt Grossmutter Martina. Sie ist etwas grösser als alle anderen Leute - darum heisst sie ja auch Gross-mutter. Und die Leute sagen sie spinnt, weil sie mit dem Wasser, den Bäumen und den Bergen spricht. Aber dem kleinen Martin ist das egal. Er ist bei seiner Grossmutter zu Besuch und will den Riesen Martin treffen.

Von dem erzählt man, dass er vom Hirten Martin vetrtrieben wurde mit dem Stock. Und mit dem Stock habe der Hirt Martin ein Loch in den Berg geschlagen. Das Martinsloch. Und dieses Loch gibt es wirklich. Und zwei Mal im Jahr scheint die Sonne durch dieses Loch auf die Kirche von Elm.

Dan Wiener hat die Sage vom Martinsloch wunderbar weiter gesponnen und der Künstler Andrey Fedorchenko hat sie liebevoll illustriert. Mitte Mai erscheint das Buch beim Glarner Baeschlin-Verlag und kann da bestellt werden:

info@lesestoff.ch

+41 44 201 11 25

Bestell-Link


 

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Dan Wiener verbindet Bruchstücke seiner Familiengeschichte zu einer musikalischen Reise über viele Brücken, Grenzen und Generationen

mit Maria Thorgevsky und Dan Wiener

zu sehen als Spezialvorstellung im Rahmen der Kulturbörse Thun 

am Samstag, 16. April 2016 um 19 Uhr in der Kirche Scherzlingen

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Ein Hörspiel für Kinder auf Radio SRF1

In den Glarner Bergen gibt es noch viele Riesen! Und nicht nur das. Die Berge selbst seien Riesenriesen und die Bergspitzen ihre Zipfelmützen. Das sagt Grossmutter Martina. Sie ist etwas grösser als alle anderen Leute – darum heisst sie ja auch Gross-mutter. Und die Leute sagen, sie spinnt, weil sie mit dem Wasser, den Bäumen und den Bergen spricht.

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